Militärische Ausbildung

Leitungs- und Funktionspersonal auf neuesten Stand gebracht

24.03.2018, von Patrik Eberwein, Weibersbrunn

Neue Vorschriften machten es notwendig, dass unser Schlüsselpersonal das ein Schießen mit Bundeswehrhandwaffen leiten darf, auf einen aktuellen Wissensstand gebracht werden musste, um auch weiterhin als Leitende eingesetzt werden zu können.

Wahrscheinlich konnte man für dieses Thema keine fachkundigeren Ausbilder als die beiden aktiven Kameraden HptFw Christian Bierstedt und StFw Markus Eckert für diesen Ausbildungstag gewinnen. HptFw Bierstedt ist seit einigen Jahren in der IV. Inspektion („Schießinspektion“) des AusbZInf in Hammelburg eingesetzt und hat dort die aktuelle Arbeitshilfe für Schießlehrer zum Thema „Schießen mit Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen“ erstellt und StFw Eckert war mehr als 12 Jahre in der IV. Inspektion und dort als Ausbilder für die Scharfschützen der Bundeswehr eingesetzt, bevor er letztes Jahr auf einen FwRes Dienstposten wechselte – also beide Kameraden absolute Routiniers auf diesem Gebiet.

Themen dieser Ausbildung waren im Schwerpunkt die neuen Schieß- und Waffenvorschriften. Hier wurde erklärt was sich zu den alten Vorschriften geändert hat, bzw. was gleich geblieben ist. Das Thema nSAK wurde kurz vorgestellt, die Sicherheitsregeln wurden wiederholt, die Schießordnung wurde erklärt. Die Punkte für die Vor- und Nachbereitung eines Schießens wurden besprochen.

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Foto: Patrik Eberwein

Das Antreten

Außerdem legten die Ausbilder großen Wert darauf auch einmal einen kompletten Schießtag auf der Schießbahn durchzusprechen, begonnen beim Meldekopf, dem ersten Antreten, dem Aufbauen der Stände, dem eigentlichen Schießen, dem Rückbau, dem Waffenreinigen bis hin zum Abschlussantreten. Hier gaben die Ausbilder viele nützliche Tipps aus der Praxis – ein wichtiger davon war: „Keine Langeweile aufkommen lassen und straff führen!“.

Als praktisches Beispiel wurde mit allen Teilnehmern ein Antreten vor dem Gebäude durchgeführt und gezeigt wie dies an einem Schießtag durchgeführt werden kann.

Natürlich durfte auch das Thema Buchführung bei Schießen nicht zu kurz kommen – hier wurden anhand von verschiedenen Beispielen das Ausfüllen der Schießkladde erklärt.

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Zur Abrundung dieser Ausbildung bekam jeder Teilnehmer ein persönliches Exemplar der Arbeitshilfe „Schießen mit Handwaffen und Panzerabwehrhandwaffen“ vom AusbZInf das noch gemeinsam durchgearbeitet und wichtige Textstellen gemeinschaftlich markiert wurden.

Da die Kameraden HptFw Bierstedt und StFw Eckert diese Ausbildung auch in anderen Kreisgruppen durchgeführt haben, sollten jetzt alle Kreise auf einem gleichen Ausbildungsstand sein, was die Zusammenarbeit beim gemeinsamen Schießen in Zukunft weiter vereinfacht.

Fazit: Ein interessanter Tag mit wirklich hoch motivierten Ausbildern und vielen neuen Erkenntnissen! Maj Patrik Eberwein dankte den Ausbildern am Ende des Tages und überreichte zum Dank ein Wappen der Kreisgruppe.