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Sicherheitspolitische Informationen
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Reservisten-Information 2/2006
Liebe Kameraden Wieder ist ein Jahr Geschichte. Und nicht nur das Jahr 2006 ist zu Ende. Mit dem 31.12.2006 endet der Auftrag des VBK 67 und auch meine Zeit in Bayreuth ist vorbei. Die vergangenen zweieinhalb Jahre waren geprägt von vielfältigen Aktivitäten. In diese Zeit fällt die Neuausrichtung der freiwilligen Reservistenarbeit ebenso wie der Aufbau der neuen Territorialen Wehrstruktur mit nichtaktiven Verbindungskommandos.
Von: Oberst Hasenpusch
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Gedanken zum Weißbuch 2006
Das letzte Weißbuch wurde im April 1994 veröffentlicht. Seither haben sich die Sicherheitspolitischen Interessen und die Bedrohungslage vollständig verändert. Deutschland erwartet keine aus dem Osten rollende Panzer mehr, gegen die die Strategie der Abschreckung – erfolgreich – eingesetzt werden konnte. Bedroht wird das Land durch schwer greifbare Terrorzellen, und die greifen auch im Inland an, wie die Anschläge auf das World Trade Center in New York beweisen. Sie werden nicht immer vom Ausland gesteuert,sondern sind als "Schläfer" im Land, bis der Zeitpunkt der terroristischen Aktivitäten gekommen ist.
Von: Dietrich Pohlmann
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Spezialauftrag der Bundeswehr: Bewaffnete Evakuierung
Die Evakuierung von Staatsbürgern im Ausland wird in der Öffentlichkeit erst wahrgenommen, wenn sie im Gange ist. Die bewaffnete Evakuierung von 8.700 Europäern aus der Elfenbeinküste, die Evakuierung von fast 6.000 Deutschen aus dem Libanon und das Mandat für die Mission EUFOR RD CONGO zeigen, welchen Stellenwert die Sicherheit von EU-Bürgern heute hat. Am meisten gefährdet sind die Europäer in Afrika in den Staaten südlich der Sahara, wo mehr als 1,7 Millionen Europäer leben.
Von: Dietrich Pohlmann
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Sicherheitsvorsorge – ein Auftrag für die Bundeswehr?
Deutsche Soldaten im Kongo? Deutsche Soldaten in den Libanon? Ist der Verteidigungsfall gegeben, um die Bundeswehr einzusetzen? Ist ein terroristischer Angriff gegen Deutschland in Vorbereitung oder im Gange, der nach Meinung des Verteidigungsministers Jung den Verteidigungsfall gemäß Grundgesetz begründen kann? Die Fragestellung zeigt schon, dass die Vorschriften im Grundgesetz wenigstens modifiziert werden müssen. Denn die klassische Landesverteidigung vor dem Hintergrund des Kalten Krieges bis 1990 ist nicht mehr aktuell.
Von: Dietrich Pohlmann
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Einsatzversorgung der Soldaten
(Bonn/Berlin) Als Armee im Einsatz wird die Bundeswehr zunehmend mit einsatzbedingten Unfällen und Gesundheitsschädigungen konfrontiert. Die Pflicht zur Fürsorge gebietet angemessene Regeln zur Versorgung und zur Entschädigung. Der Reservistenverband unterstützt seit langem Initiativen des Gesetzgebers und des Bundesministeriums der Verteidigung, die eine derartige Einsatzversorgung sicherstellen sollen.
Von: VdRBw
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Globalisierung: Indien rückt uns näher
Wenn man von Globalisierung spricht, geht es bisher in erster Linie um wirtschaftlicheProbleme und Aktivitäten. Inzwischen ist auch im politischen Bereich Globalisierung zuerkennen. Supermächte bemühen sich um Ausdehnung ihres Einflussbereichs, durchzunächst lockere und enger werdende Vertragsbeziehungen. Die NATO ist bisher kein globales Bündnissystem, weil es sich nur auf die nördliche Halbkugel der Erde erstreckt. Aber die Weltmacht USA bemüht sich inzwischen weltweit ihr Einflussgebiet auszudehnen. Das sind zugleich sicherheitspolitische Aktivitäten, nicht zuletzt zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus, der seine Basen weltweit verstreut hat.
Von: Dietrich Pohlmann
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