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Sicherheitspolitische Informationen
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Sicherheit in Afrika
Die Auseinandersetzung im Nahen Osten und in Afghanistan haben in der deutschen Öffentlichkeit und in den Medien die Spannungen in Afrika weitgehend unbeachtet gelassen. Der Kontinent umfasst mit 30 Mio km² etwa 1/3 der Landfläche der Erde und gliedert sich in 53 Staaten, die untereinander nur selten ein freundschaftliches Verhältnis pflegen. Das liegt manchmal an ethnologischen Unterschieden bis hin zu Feindschaften, mehr auch an Neid auf Staaten, denen es sozial und wirtschaftlich besser geht. Und das führt auch dazu, dass sehr viele Afrikaner mit untauglichen Booten in das „reiche Europa“ wollen und in Italien und Spanien stranden, wenn sie es bis dahin geschafft haben.
Von: Dietrich Pohlmann
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Sicherheitspolitik und Entwicklungspolitik
Auf den ersten Blick sind das völlig verschiedene Begriffe. Und doch; Sie werden von zwei Ministerien einer Bundesregierung verantwortlich bearbeitet. Und das „Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung“ (BMZ) wird im Haushaltsjahr 2009 die größte Steigerung seines Etats haben, auf 5,8 Milliarden EURO. Hintergrund dafür sind Verpflichtungen früherer Bundesregierungen, die Entwicklungshilfe auf 0,5 % des Brutto-Sozialprodukts zu erhöhen. Derzeit liegt die Quote bei unter 0,3 %.
Von: Dietrich Pohlmann
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Asymmetrische Bedrohung zur See
Ende des letzten Jahrhunderts war der „Kalte Krieg“ Geschichte. Seitdem hat sich die Sicherheitspolitik mit asymmetrische Kriegsführung zu beschäftigen. Wenn früher starke militärische Kräfte sich auf beiden Bedrohungs-Seiten gegenüber standen, erlebten wir im neuen Jahrhundert in den westlichen und neuen EU-Staaten Armeen, die überwiegend für den Kampf der verbundenen Waffen geeignet waren. Ihnen gegenüber stehen aber keine feindlichen Truppen, sondern Gruppen von politischen Revolutionären, von Terroristen oder auch Partisanen.
Von: Dietrich Pohlmann
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Pressemitteilung zum Wehrrechtsänderungsgesetz
Bundestag verabschiedet neues Wehrrecht. Reservisten können künftigschneller zu Hilfeleistungen im In- und Ausland herangezogen werden. Wehrpflichtige in Studium und Ausbildung sollen nicht mehr einberufen werden.
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Reformen und Krisen
Das 21. Jahrhundert wird wohl ein Jahrhundert der Reformen werden. Die Globalisierung auf allen Gebieten ist nicht mehr aufzuhalten. Die Bundeswehr hat mit der Transformation aufden Wandel der Bundeswehr-Aufgaben von der Landesverteidigung zur Zeit der Ost-West-Konflikte zu heutigen internationalen Einsätzen beschritten. Der Hauptauftrag der Bundeswehr besteht nicht mehr in der Verteidigung Deutschlands, sondern die Streitkräfte sind zu einer „Armee im Einsatz“ geworden. Und die Auslandseinsätze sind ein sichtbares Zeichen der gewachsenen aussenpolitischen Verantwortung Deutschlands. Welchen Umfang diese Reform auf Dauer haben wird, ist noch nicht zu übersehen, da sich weltweit immer mehr Risiken entwickeln, denen begegnet werden muss.
Von: Dietrich Pohlmann
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Innere Führung 2008
Seit Aufbau der Bundeswehr ab 1956 ist die Konzeption der „Inneren Führung“ Leitlinie und „Markenzeichen“ der Bundeswehr. Sie ist Grundlage für Führung, Information und Betreuung der Soldaten. Der frühere Generalstabsoffizier Graf Baudissin entwickelte sie zur Zeit der gegenseitigen Abschreckung Ost-West durch große Menschen- und Materialheere unter dem Schutzschild der beiderseitigen Atom-Waffen.
Von: Dietrich Pohlmann
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