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Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V.
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Bild: Kein Abschied von der Wehrpflicht durch die Hintertür!Kein Abschied von der Wehrpflicht durch die Hintertür!

Die in den Koalitionsverhandlungen diskutierte Verkürzung der neunmonatigen Wehrpflichtdauer wird vom Reservistenverband begrüßt. „Damit bleibt die Wehrpflicht im Kern erhalten!“, so Verbandspräsident Ernst-Reinhard Beck MdB. Die Verkürzung ermögliche, mehr Wehrpflichtige als derzeit auszubilden und damit mehr Wehrgerechtigkeit zu schaffen.

Zum Hintergrund gehört nicht nur die Position der FDP, die eine „Aussetzung“ der Wehrpflicht forderte, sondern auch ein Beschluss des Kölner Verwaltungsgerichts, die Einberufungspraxis für Wehrpflichtige vom Bundesverfassungsgericht solle unter dem Aspekt der Wehrgerechtigkeit überprüft werden. „Ich kritisiere nicht den Beschluss des unabhängigen Verwaltungsgerichts. Ich kritisiere, dass vielerorts die Bekenntnisse zur Wehrpflicht nur Lippenbekenntnisse sind. Die Verantwortlichen in Politik und Bundeswehr tun zu wenig, um auch die „gefühlte” Wehrgerechtigkeit spürbar zu verbessern und den Wehrdienst attraktiver zu gestalten”, betonte Beck.

„Die Art der Wehrform ist für die Sicherheit unseres Staates und unserer Gesellschaft von existenzieller Bedeutung, und mit der Wehrpflicht ist die Bundesrepublik Deutschland über mehr als 50 Jahre gut gefahren.“ Es sei Aufgabe der politischen Gremien, den Fortbestand zu sichern und über eine intelligente und effiziente Ausgestaltung der Wehrpflicht zu diskutieren.

von: Verbandspräsident Ernst-Reinhard Beck MdB


Letzte Änderung am: Montag den 26. Oktober 2009


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