
| Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. Kreisgruppe Aschaffenburg |
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Von Dietmar Gollwitzer,Aschaffenburg
Die Reservistenkameradschaft Nilkheim hat mit der Genehmigung durch die Bayerische Schlösser- und Seenverwaltung das im Park Schönbusch stehende Gedenkkreuz abgebaut, restauriert und neu errichtet. Sie wird sich auch in Zukunft um die Pflege und Erhaltung kümmern.
Während der Osterfeiertage 1945 lieferten sich Deutsche und Amerikaner im Raum Aschaffenburg erbitterte Kämpfe.
In der Karwoche 1945 konnten US-Truppen schließlich in einem neun Tage andauernden Gefecht über die unzerstört gebliebene Nilkheimer Eisenbahnbrücke durch Schweinheim von Süden nach Aschaffenburg vordringen.
Zu einem kurzen Gefecht kam es am 25.03.1945 im Park Schönbusch in dessen Verlauf acht deutsche Soldaten ums Leben kamen, die meisten Soldaten hatten Einschüsse am Hinterkopf.
*Die gefallenen Soldaten lagen noch fast zehn Tage unbeerdigt auf der Wiese zwischen Gaststätte und Roter Brücke.
Unter den Gefallenen befand sich auch der einundzwanzig jährige Soldat Günter Ohse aus Heiligendorf bei Wolfsburg.
*Quelle: Alois Stadtmüller, Aschaffenburg im 2.Weltkrieg.
Die Eltern von Günter Ohse errichteten an der Stelle seines Ablebens, Anfang der fünfziger Jahre eine Grab ähnliche Gedenkstelle mit der Aufschrift:
Unser
einziger Sohn
Günter Ohse
aus Heiligendorf
geb.19.03.1924
fand hier am
25.03.1945
den Heldentod
Jahrzehntelang pflegten die Eltern des Gefallenen die Gedenkstätte.
In den letzten Jahren aber verwilderte die Gedenkstätte zunehmens.
Daher entschloss sich die Reservistenkameradschaft Nilkheim die Instandhaltung mit Genehmigung der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung zu übernehmen, unterstützt von der Fa. Otter in Haibach.